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Der Begriff BMI wurde gerade in dieser Saison sehr oft erwähnt und sehr kontrovers diskutiert. Es gab verschiede Meinungen von absoluter Zustimmung bis zu absoluter Ablehnung.
Dabei ist es eigentlich nicht richtig von einer BMI-Regelung zu reden. Der Begriff BMI wird auch in keinem Fis-Reglement erwähnt. Vielmehr gibt es jetzt eine Regelung in der Größe und Körpergewicht in Relation zu der Skilänge gesetzten werden, der Begriff BMI taucht auch dort nicht auf (siehe Masstabelle).
Doch wie kam der BMI-Wert ins Spiel bei den Diskussionen? Am Anfang stand eben dieser Wert im Blickpunkt der Überlegungen, wie dem "hungern" der Skispringer entgegengewirkt werden kann. Letztendlich war dies aber nur der Denkansatz, hat aber eigentlich nichts mit dieser Regelung zu tun. Auch wurde der Begiff von den Medien geschürt, da die Maße für die maximale Skilänge (die bisher auch erlaubt war) von 146% der Körpergröße etwa einem BMI-Wert von 20 entspricht (gewogen mit kompletter Ausrüstung d.h. Anzug, Helm, etc.). Allerdings wird es bei der FIS nicht gerne gesehen, wenn von der BMI-Regelung gesprochen wird, da dieser Begriff falsch ist.
Um das ganze nochmals verständlich zu machen: Die Springer werden nicht wegen zu geringem Gewicht oder einem zu geringen BMI-Wert disqualifiziert sondern wegen zu langer, sprich dem Körpergewicht nicht angepassten, Ski.
Zeitungsartikel zum BMI aus dem Meininger Tageblatt 2004
Masstabelle für Skilänge und Gewicht
Ein herzliches Dankeschön an Monika von www.sportsplanet.at für die Informationen sowie an das Meininger Tageblatt für die Zur-Verfügung-Stellung des Artikels