| Fahne | Viele Trainer benutzen eine Fahne, um ihren Athleten ein Startsignal zu geben. Dabei versuchen die Trainer die optimalen Windverhältnisse abzuwarten |
| Fanfare | Die FIS-Fanfare sollte bei jedem Wettkampf gespielt werden
Notenblatt |
| Fernsehübertragung | Nur der nationale Skiverband ist berechtigt, Abkommen über Fernsehübertragungen von Springen, die der Verband in seinem Land organisiert, abzuschliessen.
Dies betrifft sowohl Ausstrahlungen im eigenen Land als auch die Sendebereiche anderer Länder (Übertragungsrechte).
Im Gegensatz dazu gehören die TV-Rechte für die Olympischen Winterspiele und die Weltmeisterschaften dem IOK bzw. der FIS.
Die Live-Übertragung muss das offizielle FIS-Logo, Zeitangaben, Data-Übersichten und Ergebnisse sowie Grafiken beinhalten und mit einem internationalen Ton
FIS-TV-Produktions-Richtlinien |
| Fersenband | Siehe Band |
| "Finger Gottes" | andere Bezeichnung für die Skifluschanze in Oberstdorf |
| FIS | | Federation Internationale de Ski = Internationaler Skiverband |  |
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| FIS-Lizenz | Damit die Athleten an internationalen Wettkämpfen teilnehmen dürfen, benötigen sie die FIS-Lizenz. Diese wird vom nationalen Verband ausgestellt. Die Lizenz gilt vom 1. Juli bis zum 30. Juni des darauffolgenden Jahres. Sie kann auf die Teilnahme in einem bestimmten Land oder auf einen oder mehrere bestimmte Wettbewerbe beschränkt werden |
| Fischer | Österreichischer Hersteller von Sprungski
FISCHER GES.M.B.H. Fischerstraße 8 A-4910 Ried im Innkreis Tel: +43/ 7752/ 909-0 Fax: +43/ 7752/ 83500 Homepage |
| Flug | Der Flug wird unterteilt in 4 verschiedene Flugphasen
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| Flugbahn | Siehe Flugkurve |
| Flugdauer | Die Flugdauer ist natürlich abhängig von der Schanzengröße. Als Zuschauer glaubt man leicht, daß es einen längeren Zeitraum braucht, bis der Athlet wieder sicheren Boden unter den Füßen hat, als es in der Realität der Fall ist.Tatsächlich sind die meisten Springer - selbst auf einer Flugschanze - nur wenige Sekunden unterwegs.
| Flugfehler | Fehler im Flug können fatal für einen Sprung sein, den bei Fehlern besteht immer die Gefahr eines Sturzes. Flugfehler führen zu Punktabzug bei der Haltungsnote, die durch die Punktrichter bestimmt werden.
Fehlerhafte und unruhige Armhaltung: Abzug von 1 Punkt
Falsche Beinhaltung: Abzug von 1 Punkt
Fehlerhafte Skiführung (z.B. pendelnde Ski): Abzug von 1,5 Punkten
Fehlerhafter Bewegungsablauf (z.B. beim Übergang eine zeitl. Verzögerung): 1,5 Punkte |
| Fluggefühl | Eine wichtige Eigenschaft eines Athleten, die man eigentlich nicht trainieren kann. Wie bei so vielen Dingen ist die Kombination von verschiedenen Faktoren entscheidend, denn nur wer es schafft, das Fluggefühl mit einer entsprechend guten Technik zu vereinen, kann zu einem Spitzenspringer aufsteigen. Interessant ist auch, daß es viele Springer gibt, die sich in zwei Kategorien einordnen lassen, nämlich diejenigen, die üblicherweise über mehr Fluggefühl verfügen, aber dafür eine schwächere Technik bringen, sowie eine zweite Gruppe, die einen sehr starken Absprung haben, aber im Gegensatz zu ersteren sich auf größeren Schanzen nicht so wohl fühlen, da es ihnen im Vergleich eher an Fluggefühl mangelt.
| Flughöhe | bezeichnet die Höhendifferenz zwischen Springer und Aufsprunghang. |
| Flugkurve | Bezeichnung für die Flugbahn der Skispringer, die von der Anlaufgeschwindigkeit, der Anlauflänge und den Windverhältnissen abhängig ist. |
| Flugphasen | Es werden 4 verschiedene Flugphasen ünterschieden: Übergangsphase, Flugphase I, Flugphase II und Landephase
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| Flugschanze | Bezeichnung für eine Schanze, deren Kalkulationspunkt zwischen 145 und 185 Metern liegt (K 145 - K 185). Es gibt insgesamt nur sechs Flugschanzen auf der Welt. |
| Flugtechnik | Die Technik des Skispringens hat sich im Laufe der Jahrzehnte deutlich gewandelt. In der Anfangszeit ruderten die Skispringer während des Sprungs bei paralleler Skihaltung mit den Armen. Später streckte man die Arme aus, um sie schließlich eng am Körper zu halten.
Die letzte technische Revolution fand Anfang der 1990er Jahre statt, als sich der Flugstil mit V-förmig gespreizten Skiern (V-Stil) gegenüber dem Parallelstil durchsetzte. Der neue Stil, erstmals von dem Schweden Jan Boklöv praktiziert, erlaubt aufgrund der verbesserten Aerodynamik deutlich weitere Sprünge. |
| Förderung | Das Fördersystem sorgt dafür, dass die Verbände ihre Athleten zu einem Bundesstützpunkt schicken können, wo der Athlet von ausgebildeten Vereinstrainern betreut wird. Diese Stützpunkte sind speziell auf das Skispringen ausgerichtet und verfügen über optimale Trainingszentren. Schafft es der Athlet in die nationale Mannschaft zu kommen, so kann er von der Bundeswehr gefördert werden und dort kann dort eine Ausbildung als Sportsoldat absolvieren. Diese Ausbildung ist für die Athleten so ausgelegt, dass er sein gewohntes und benötigtes Training durchführen kann und es nicht vernachlässigt. |
| Formel 1 des Winters | Dieser Ausdruck wurde in erster Linie durch den Fernsehsender RTL geprägt, der zur Jahreswende 1999/2000 hin Übertragungsrechte unter anderem für die Vierschanzentournee erwarb. Um einige Parallelen zum Motorsport zu unterstreichen, griff RTL bei der Vorstellung seines Sendekonzeptes zum Skispringenweltcup auf den Begriff "Formel 1 des Winters" zurück. Vermutlich sollte auch gleichzeitig ein Vergleich zu der Entwicklung des Motorsports gezogen werden, der "dank" RTL zu einer der populärsten und kommerziellsten Sportarten in Deutschland avanciert ist. Zudem hatte RTL von Anfang an geplant, das Skispringen für die Winterpause der Formel 1 zu nutzen.
| Frauenskispringen | Siehe Damenspringen |
| Freigabe | Bevor der Springer los fährt, muss er auf die Freigabe der Spur warten. Nach der Freigabe hat der Springer in der GrünPhase 5 Sekunden Zeit zu starten. Schaltet die Ampel von Gelb zurück auf Rot hat der Springer keine Freigabe und muß den Balken verlassen. Für die allgemeine Freigabe zuständig ist Miran Tepes. Die meisten Springer warten aber noch auf eine zusätzliche Freigabe durch den Trainer. |
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