L



A B C D E F G H I J K L
M N O P Q R S T U V W Z


Ladies-TourneeAndere Bezeichnungen: Ladies Grand Prix oder Ladies Grand Tournee; eine Art "Vierschanzentournee" für Damen.

Die Ladies Tournee fand zum ersten Mal im Februar 1999 statt. Im Unterschied zur Vierschanzentournee der Herren findet bei den Damen zusätzlich zu den vier Einzelspringen auch ein Teamspringen (in Breitenberg) statt.

Die Austragungsorte sind Saalfelden (AUT), Breitenberg (GER), Baiersbronn (GER) und Schönwald (GER).
LandebereichDer Bereich nach dem Vorbau; er beginnt an der blauen Markierung (P-Punkt) und endet am L-Punkt.
LandephaseDer Springer bereitet sich in Bruchteilen auf die Landung vor. Hierzu muss er den V-Stil schließen/beenden. Er schließt die Beine, spreizt die Arme und richtet seinen Körper auf und leitet so im Normalfall die Telemarklandung ein. Dafür schiebt er ein bein nach vorne. Wichtig in dieser Phase ist es, dass der Springer stabil bleiben muss und nicht ins Wanken oder Truddeln kommt, da sonst seine Skier 'verkanten' könnte
LandungOptimal ist ein möglichst harmonischer Übergang vom Flug in den Aufsprung. Jedoch macht der entstehende Druck bei der Landung das drei - bis vierfache des eigenen Körpergewichts aus. Der Springer landet auf einer Normalschanze im Schnitt mit 90 km/h.
LandungsfehlerNeben Flugfehlern gibt es auch Landungsfehler. Auch diese können z.B. beim Verkanten zu einem Sturz führen.
LatteAndere Bezeichnung für Ski
LeibchenAndere Bezeichnung für Trikot
LiftDie meistens Schanzen verfügen heute über einen Lift. Früher mussten die Springer noch zu Fuss zum Schanzenturm laufen. Ist kein Lift vorhanden (wie z.B. an der Hochfirstschanze in Neustadt) werden auch Fahrzeuge eingesetzt um die Athleten zum Schanzenturm zu bringen)
Liniensiehe Markierung
Lucky-Looser-RegelungBestandteil des K.O.-Modus bei der Vier-Schanzen-Tournee. Neben den 25 Siegern der einzelnen Duelle im 1. Durchgang, haben die fünf besten Verlierer die Chance über die Lucky-Loser-Regelung in den 2. Durchgang zu kommen. Sie werden allerdings nicht einfach hinter den 25 Springern eingereiht, sondern werden ihren Punkten nach eingerechnet.
LuftpolsterDas sogenannte Luftpolster entsteht immer dann, wenn ein Springer mit genügend Geschwindigkeit abspringt und dabei eine geeignete Flugposition einnimmt. Bei Aufwind und der gleichen Geschwindigkeit wird das Luftpolster stärker (dicker) und der Springer kommt auf eine größere Weite.
LuftstandAls Luftstand wird die Höhe während der Sprungphase bezeichnet. Der Luftstand variiert je nach Sprungtechnik und Schanzenart.
LukenDer Begriff "Luke" stammt aus den Anfängen des Skispringens, als es noch keinen Balken gab, auf dem die Springer heut üblicherweise sitzen und auf das Startzeichen des Trainers warten.