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NachtspringenUm das Skispringen für die Zuschauer noch interessanter zu machen, finden Wettkämpfe auch am Abend unter Flutlicht statt. Der Anblick der beleuchteten Schanze und der verschneiten Ausläufe ist beeindruckend. In jeder Saison werden einige Nachtspringen durchgeführt
NässeNässe stellt eine Gefahr für die Springer dar. Ist die Anlaufspur feucht, so verringert sich automatisch die Geschwindigkeit. Gegen Nässe werden chemische Verbindungen eingesetzt, die jedoch den Zustand der Spur weiter verschlechtern können, etwa bei zu starkem oder häufigem Einsatz.
Nationale GruppeDie veranstaltende Nation eines Wettkampfes darf zusätzlich zur Nationenquote zum Training und zur Qualifikation 10 weitere Springer nennen. Diese zusätzliche Quote kann im Weltcup nur zweimal, im Continentalcup jedesmal beansprucht werden.
NationenquoteDie Nationenquote regelt, für wieviele Teilnehmer der Veranstalter die Kosten zu tragen hat, davon abgeleitet auch die maximale Teilnehmeranzahl einer Nation. Die Quote ist auf 8 Springer begrenzt. Die 45 Bestplazierten des vorangegangegenm Weltcup und die 5 Bestplazierten des vorherigen Continentalcups bilden diese Quote, außerdem erhält die führende Nation (Nationenwertung) einen Quotenplatz. Zusätzlich darf jede Nation, auf eigene Kosten, 2 weitere Athleten zum Wettkampf nennen, das Maximum von 8 bleibt dabei weiterhin gültig.
NationenwertungZur Nationenwertung zählen die bei Teamwettkämpfen erreichten Punkte sowie die Weltcuppunkte aller Weltcupspringer einer Nation. Bei Punktegleichstand ist die Anzahl der besseren Ränge bei den einzelnen Wettkämpfen (sowohl Einzel- als auch Teamwettkämpfe) für die Reihenfolge maßgebend.
NaturschanzeEine Naturschanze wird weder unter dem Anlauf- noch dem Aufsprungbereich durch Baumaßnahmen ergänzt und somit durch ihre natürliche Umgebung gebildet. Beispiel: Flugschanze am Kulm und die Titlis-Schanze in Engelberg.
NebelBis zu einem gewissen Grad kann auch bei Nebel gesprungen werden. Zu starker Nebel erlaubt jedoch keine Sprünge mehr, da die extrem eingeschränkte Sicht ein zu hohes Sicherheitsrisiko für die Athleten darstellt.
NeujahrsspringenDas Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen ist jährlicher Bestandteil der Vier-Schanzen-Tournee. Das Neujahrsspringen wird von allen Weltcups in die meisten Länder übertragen
NomexEin Wabenmaterial, das für den beanspruchten Mittelteil des Skis verwendet wird.
Nordic Tournament
Nordische Tournee; Wettbewerbsserie in Skandinavien, bei der analog zur Vierschanzentournee aus mehreren Weltcupspringen ein Gesamtsieger ermittelt wird. Zu den wechselnden Austragungsorten gehören Kuopio (FIN), Lahti (FIN), Falun (SWE), Trondheim (NOR), Lillehammer (NOR) und Oslo (NOR).
Nordische KombinationNordische Disziplin bestehend aus Skispringen und Langlauf
NormalschanzeBezeichnung für eine Schanze, deren Kalkulationspunkt zwischen 80 und 99 Metern liegt (K 80 - K 99).
Normpunktbedeutet die Weite, die von den Springern gefahrlos erreicht werden kann. Liegt der Normpunkt nicht über 70 m, spricht man von Normalschanzen, auf Großschanzen sind Weiten von 11,80 m und mehr möglich
Nykänen, MattiEiner der erfolgreichsten Skispringer aller Zeiten mit 46 Weltcupsiegen und 5 Olympiamedaillen.