| P-Punkt | Markiert das Ende des Vorbaus |
Parallel- landung | Auch Haferl-Landung oder Kacherl-Landung genannt. Bei der Landung nach Sprüngen über größere Weiten ist zumeist keine Telemark-Landung möglich, ohne dass die Sturzgefahr erhöht wird. Dann setzt der Springer mit beiden Skier gleichzeitug auf und fährt aufrecht den Hang hinunter. Auch wenn der Springer einen Sturz befürchtet, versucht er eine Parallel-Landung. |
| Parallel-Stil | Sprungstil, der den Tropfen-Stil ablöste und vor dem V-Stil bis zum Anfang der 1990er Jahre gesprungen wurde. Dabei werden die Ski in der Luft parallel zueinander und zum Körper geführt. Der Springer geht dabei in eine extreme Vorlage. |
| Periode | Die Wettkampfsaison ist im Welt- und Continentalcup in sechs Zeitabschnitte eingeteilt, die sog. Perioden, wobei geographische und organisatorische Aspekte berücksichtigt werden. |
| Planica | Die älteste und größte aller Flugschanzen steht im slowenischen Planica. Auf der berühmten Velikanka-Schanze sprang 1936 der Österreicher Sepp Bradl als erster Springer über 100 Meter. Im gleichen Jahr hatte die FIS angeordnet, dass Schanzen nicht größer als 80 Meter sein dürfen. Der Erbauer der Anlage, der jugoslawische Ingenieur Stanko Bloudeck ließ sich nicht beirren und nannte das Springen von einer derart großen Schanze 'Skifliegen' - ein Wettbewerb der allerdings erst Jahrzehnte später offiziell anerkannt wurde. Inzwischen gibt es sogar eine Skiflug-WM. |
| Plombe | Seit einigen Jahren ist es Pflicht im Wettkampf einen Sprunganzug mit einer Plombe zu haben. Die Plombe ist ein runder Metallknopf am unteren Ende des Hosenbeines. Eine Plombe am Anzug hat die Bedeutung, dass die FIS den Anzug auf die zulässigen Richtwerte hin überprüft hat. Sollt en Springer im Wettkampf springen, ohne einen geplombten Anzug zu haben, so wird er disqualifiziert wie es schon einmal Sven Hannawald beim Weltcup-Springen passiert ist. |
| Preisgelder | Wie bei vielen Sportarten gibt es auch im Skispringen verschiedene Preisegelder zu gewinnen. |
| Presse | Mit der zunehmenden Popularität der Sportart Skispringen hat auch das Interesse der Median bzw. Presse zugenommen. Manche Skisprungverantaltungen (wie z.B. Willingen) sind heute regelrechte Medienereignisse. |
| Pressechef | ist mitverantwortlich für die Festlegung der "Mixed-Zonen", in denen Pressevertreter mit den Athleten sprechen können |
| Probedurchgang | Vor jeder Qualifikation und jedem Wettkampf habe die Springer die Möglichkeit einen Probedurchgang zu absolvieren. Falls eine Qualifikation nicht durchgeführt werden konnte, kann es passieren, dass der Probedurchgang als Qualifikation gewertet wird. |
| Protest | Wenn sich ein Athlet durch bestimmte Umstände während des Wettkampfes benachteiligt fühlt, kann von der Mannschaftsleitung ein Protest eingelegt werden. Die Jury trifft dann eine Entscheidung darüber, ob dem Protest stattgegeben wird.
Mögliche Gründe für einen Protest können sein: Zulassung eines Springers zum Wettkampf, der die Regeln für die Zulassung zum Wettkampf nicht erfüllt (Protest vor Beginn des Springens erforderlich) Unsportliches oder regelwidriges Verhalten eines anderen Springers oder eines Funktionärs während des Wettkampfes (Protest innerhalb von 15 Minuten nach Schluss des Wettkampfes erforderlich) Falsche Ausrechnung der Punktzahlen bzw. des Ergebnisses (Protest innerhalb eines Monats nach dem Wettkampf erforderlich)
Die bei der manuellen Weitenmessung ermittelten Sprungweiten und die Bewertung der Sprünge durch die Sprungrichter stellen sogenannte Tatsachenentscheide dar. Die ihnen zugrunde liegenden Sachverhalte sind nicht wiederholbar und somit im Nachhinein auch nicht korrigierbar. Daher sind in diesen Fällen Proteste nicht zulässig. Dasselbe trifft auf Proteste gegen die Startfreigabe bei wechselnden Windverhältnissen zu. |
| Punktabzug | Verschiedene Fehler bei Absprung, Flug und Landung können zu Punktabzug bei den Haltungsnoten führen
Hier gibt's Abzüge |
| Punkte | Die Punktevergabe bei Einzelspringen
Für die Nationenwertung zählen folgende Platzierungen: Das Land des Siegers erhält 400 Punkte. Dies wird bis Platz acht in 50er-Schritten abgestuft. |
| Punktrichter | siehe Sprungrichter |
Punktrichter- turm | siehe Sprungrichterturm |