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Wachs
So wird gewachst:

1. Belag gründlich reinigen - am besten mechanisch
1,8. Wachs mit Bügeleisen auftropfen und einbügeln. Bügeleisen nicht zu heiß einstellen. Das Wachs soll fließen, nicht dampfen.
3. Warmes Wachs mit Plastikklinge abziehen.
4. Erkaltetes Wachs mit einer Bronzebürste gut ausbürsten.
5. Training- oder Grundwachs aufbügeln und erkalten lassen.
6. Mit jedem neuen Wachsvorgang werden die Schritte 3+4 wiederholt.
7. Fluorcarbonwachs auftragen
8. Finishing
9. Gut ausbürsten
10. Mit einem Tuch polieren.
Der Wachser bei der Arbeit
WADAWelt-Doping Agentur
Wasser
Um eine mit Matten versehene Schanze auch im Sommer nutzen zu können, benötigt man zusatzlich Wasser. Zum einen um in der Anlaufspur einen Wasserfilm entstehen zu lassen, auf dem der Springer wie auf einer Eisspur gleiten kann. Zum anderen müssen auch die Matten selbst bewässert werden, um sie gleitfähig zu machen. Um Wasser zu sparen gibt es an einigen Schanzen ein Wasserauffangbecker, welches sich direkt unterhalb des Schanzentisches eingegraben befindet. Das herunterlaufende Wasser der Anlaufspur wird gesammelt und für die Bewässerung der Matten weitergenutzt.Die Öffnung des Wasserauffangbeckens in Innsbruck
WCSOffizielle Abkürzung für Weltcup Skispringen (inklusive Skifliegen)
WeiteDie Weite wird an der Stelle gemessen, an der mindestens ein Ski mit voller Fläche auf die Aufsprungbahn aufsetzt. Bei einer parallelen Landung wird der Punkt gemessen, an dem sich der Fuß des Springers in diesem Moment befand. Bei einer Telemarklandung wird die Mitte zwischen den Füssen als Messpunkt festgehalten.
WeitenmesserIm Aufsprungbereich des Landehanges stehen in regelmäßigen Abständen Helfer bereit,die den Landepunkt eines Springers anzeigen.Früher waren sie die einzige Möglichkeit,die gesprungenen Weiten zu messen. Seit Beginn der 1990er Jahre werden die Landungen per Viedeo aufgenommen uns ausgewertet.Nur bei einem Ausfall der technischen Anlage wird noch "per Auge"gemessen.
WeitenmessungHeute wird die Weite meist elektronisch per Videoweitenmessung gemessen. Zur Sicherheit werden aber bei Wettkämpfen immer noch "menschliche" Weitenmesser eingesetzt.
WeitennoteDie Weitennote ergibt sich aus den gesprungenen Weiten. Da die Schanzen in ihrer Anlauflänge unterschiedlich sind, wird ein sogenannter Kalkulationspunkt festgelegt. Erreicht ein Springer diese Weite, erhält er 60 Punkte. Für größere Weiten gibt es zusätzliche Punkte, bei geringeren Weiten werden Punkte abgezogen
Hier gibt's umfangreiche Informationen
WeltcupGibt es seit 1979. Der Sieger hat die höchste Gesamtpunktzahl in allen Weltcupspringen erreicht. Um einen Weltcup durchführen zu dürfen muss der Veranstaltungsort diverse Voraussetzungen erfüllen. Weitere Informationen dazu.
Weltcup-
Gesamtwertung
Um den Gesamtsieger zu ermitteln werden Weltcuppunkte vergeben. Der Führende der Weltcup-Gesamtwertung trägt das Gelbe Trikot
Weltcupkugel
Der am Ende der Saison im Weltcup Führende erhält die große Weltcupkugel. Für den besten Skiflieger gibt es die kleine Weltcupkugel

Informationen

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Weltcup-PunkteFür die besten 30 Teilnehmer bei Weltcup-Skispringen gibt es Weltcup-Punkte. Der Sieger erhält 100 Punkte, der Zweitplatzierte 80, der Drittplatzierte 60. Weltcup-Punkte werden bis zum 30. Platz vergeben. Für Platz 30 gibt es noch einen Zähler.
WeltmeisterschaftBei einer Weltmeisterschaft werden Medaillen im Skispringen (Einzel- und Mannschaftswettbewerb) vergeben. Erstmals wurde bei der WM in Lahti in der Saison 1,8000/01 in vier Disziplinen gekämpft. Neu hinzugekommen ist das Mannschaftsspringen auf der Kleinschanze. Dies ermöglicht individuelle Mannschaftskonstellationen
WeltranglisteFür die Berechnung der Nationenquote wird eine Weltrangliste erstellt, die nach jeder Periode aktualisiert wird.

Dafür wird dasselbe Punktesystem wie bei der Ermittlung des Standes im Gesamtweltcup herangezogen, also 100 Punkte für Platz 1, 1 Punkt für Platz 30.

Die Wettkampf-Ergebnisse der fünf Perioden des vergangenen Weltcup-Kalenders werden sukzessive durch die Wettkampf-Ergebnisse der fünf Perioden des laufenden Weltcup-Kalenders ersetzt.

Das bedeutet, dass z.B. die Weltcuppunkte der 4. Periode des vergangenen Jahres durch die Ergebnisse der 4. Periode des aktuellen Jahres ersetzt werden.

Dieser Vorgang wird nach Ende einer jeden Periode wiederholt, so dass jeweils eine Periode des Vorjahres durch eine Periode des laufenden Jahres ersetzt wird.

Die Wettkampf-Ergebnisse des Sommer Grand Prix werden als zusätzliche Periode für die Berechnung der Nationenquote berücksichtigt
(6 Perioden = 5 Weltcup-Perioden und 1 Periode für den Sommer Grand Prix).
WeltrekordDer erste Sprung über 100 Meter gelang Sepp "Bubi" Bradl (AUT) am 15.3.1936 in Planica mit 101,5 Metern.

Andreas Goldberger (AUT) sprang am 16.3.1994 ebenfalls in Planica als erster Mensch über 200 Meter (202 Meter), konnte den Sprung aber nicht stehen. Somit gelang am 17.3.1994 Toni Nieminen (FIN) mit 203 Metern der erste 200-Meter-Sprung.

Die FIS hatte zuvor den Weltrekord bei 191 Metern eingefroren, um die Rekordjagd zu unterbinden. Sprünge über diese Weite wurden mit 191 Metern gewertet.Den aktuellen Weltrekord hält der Norweger Bjoern-Einar Romoeren mit 239m
WerbungSeit 1990 dürfen die Athleten offiziell mit Werbung Geld verdienen.

Aufgrund der gestiegenen Zuschauerzahlen in den Stadien und vor dem Fernseher spielen Werbeeinnahmen für die Springer eine immer größere Rolle. Für Topspringer wie Martin Schmitt oder Sven Hannawald sind sie die Haupteinnahmequelle, die ihnen erlaubt, ihren Sport als Beruf auszuüben.

Die FIS reglementiert jedoch das Betreiben von Werbung. So ist z.B. jede Art von Werbung mit / oder auf Wettkämpfern mit Alkohol- oder Nikotinprodukten sowie Drogen (Narkotika) untersagt.

Außerdem gibt es genaue Vorschriften über die Größe, Form und Platzierung von kommerziellen Markenzeichen.
Wettkampf Eine Skisprungveranstaltung besteht unter normalen Umständen, also ohne wetterbedingten Absagen etc., aus Offiziellem Training, Qualifikation und 1,8 Wertungsdurchgängen. Dies gilt sowohl für Einzel-, als auch für Teamwettbewerbe. Die Qualifikation findet in vielen Fällen am Vortag statt, es kann aber auch aus Zeit- und/oder Wetterbedingungen am Tag des Wettkampfes stattfinden.
Wettkampf-
abbruch
siehe Abbruch
Wettkampf-
verschiebung
siehe Verschiebung
WindDer Wind hat einen großen Einfluß auf den Sprung. Während Auf- oder Rückenwind nur die Weite des Sprunges betreffen und durch verkürzten oder verlängerten Anlauf reguliert werden können, können Seitenwind oder gar Böen zu Stürzen führen und stellen somit eine große Gefahr für die Springer dar. Häufigste Ursache für die Verschiebung oder Absage eines Wettkampfes ist der Wind
Windfenstersiehe Zeitfenster
Windgeschwindigkeit
Die Windgeschwindigkeit wird an drei Stellen gemessen, wovon mindestens eine die Windrichtung anzeigt. Die Windgeschwindigkeit wird in m/sec (Metern pro Sekunde) gemessen. Bei Wettkämpfen gibt es keine Mittelwerte, sondern es wird von Sprung zu Sprung der aktuelle Wert, der durch einen Computer der die Daten der Messgeräte an der Schanze empfängt, errechnet.Die Windanzeige auf dem Trainerturm
WindkanalInformationen zum Windkanal
WindnetzAn windanfälligen Schanzen versuchen die Veranstalter durch Windnetze die Sicherheit zu erhöhen. Sie sind an den Seiten angebracht und sollen starke Böen von Außen verhindern. Dies ist vorallem auf Flugschanzen wichtig für die Gesundheit der Springer.
WunderskiNeue Entwicklunge im Aufbau der Ski, die einem Springer oder einer Nation größere Vorteile bringen, werden oft als "Wunderski" bezeichnet