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(twß). Eine Woche vor Beginn der FIS Skiflug-Weltmeisterschaft 2008 geben die Organisatoren in Oberstdorf grünes Licht für die Titelkämpfe vom 21. bis 24. Februar.
Zum einen hat der Internationale Skiverband (FIS) der für ca. 1,3 Millionen Euro umgebauten Heini-Klopfer-Skiflugschanze rechtzeitig ein neues Zertifikat für internationale Wettkämpfe ausgestellt. Wolfgang Happle, Vorsitzender des FIS-Subkommitees Sprungschanzen, nahm die Anlage am Mittwoch genauestens unter die Lupe und stellte hinterher Bestnoten aus: „Der Umbau ist super gelungen. Vor allem die Verbreiterung oben am Schanzenturm bietet den Springern mehr Platz und damit mehr Sicherheit.“ Zum anderen war den Oberstdorfern wieder einmal das Wetter gnädig. Zwar fiel im Allgäu schon seit Wochen kein Schnee mehr vom Himmel, bei Minustemperaturen um 10 Grad konnte in den vergangenen Nächten aber ausreichend Maschinenschnee produziert werden. An- und Auslauf sind bereits mit Schnee bedeckt. Selbst bei einem Wärmeeinbruch stünden ausreichend große Schneedepots zur Verfügung. „Die WM kann kommen“, freut sich OK-Präsident und Skiclub-Vorsitzender Claus-Peter Horle. In der Skiflug-Arena Oberstdorf wird wenige Tage vor den Titelkämpfen noch auf Hochtouren gearbeitet, um für den Besucheransturm gerüstet zu sein. Bis zu 80 000 Besucher werden zur viertägigen Veranstaltung erwartet. Vor allem Sitzplatz- und VIP-Tickets waren für den Höhepunkt des diesjährigen Skiwinters besonders gefragt. Dennoch kann Generalsekretär Stefan Huber alle Skisprung-Fans beruhigen: Im Vorverkauf und an den Tageskassen gebe es noch ausreichend Tickets, so Huber. „Die Kapazitäten im Stehplatzbereich sind in der Skiflug-Arena nahezu unerschöpflich“. Bis zu 40 000 Besucher, so der Generalsekretär, hätten rund um den Auslauf im abgelegenen Stillachtal rein theoretisch Platz – bei bester Sicht auf die Schanze wohlgemerkt. |